DFB-Trainingslager 2018: Die Nationalmannschaft in Südtirol

Unweit von Tramin trainiert die Deutsche Nationalelf gerade für den nächsten Weltmeistertitel. Doch warum verhilft gerade Südtirol DER MANNSCHAFT zum Erfolg?

© eppan.com, Helmuth Rier

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will #ZSMMN halten, #ZSMMN angreifen und #ZSMMN verteidigen. Und natürlich zusammen mit den Fans den Titel der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Russland holen. Um sich adäquat darauf vorzubereiten, hat Trainer Joachim Löw seine 27 Spieler mit nach Südtirol genommen, wo sie bereits 2010 und 2014 ihr Trainingslager verbracht haben. Mit Erfolg, schließlich konnten sie sich vor acht Jahren den dritten Platz und vor vier Jahren den Meistertitel holen.

16 Tage lang werden Jogis Jungs in einem Fünf-Sterne-Hotel an der Südtiroler Weinstraße nahe Tramin hausieren und auf den Sportplätzen im Montiggler Wald neue Spielstrategien ausarbeiten. Warum gerade Südtirols Süden der richtige Ort – nicht nur – zum Warmschießen ist, haben wir für Sie zusammengefasst:

#ZSMMN Vitamin D tanken

Es ist die gute, alte Werbestrategie, an der wir uns alle schon satt gelesen haben. Doch es stimmt einfach und man kann es deshalb auch nicht leugnen: In Südtirols alpin-kontinentalem Klima scheint 300 Tage im Jahr die Sonne. Vor allem Südtirols Süden ist klimatisch bevorzugt: In der sanften Hügellandschaft, die die Eiszeit aus den Bergen geschliffen hat, wachsen Palmen und Zypressen genauso gut wie Weintrauben und Olivenbäume. Der perfekte Ort, um Vitamin D fürs ganze Jahr – oder die bevorstehende WM – zu tanken.

#ZSMMN anstoßen

Die Südtiroler Weinstraße trägt ihren Namen nicht umsonst. Hier wurde von den Rätern bereits im 5. Jhd. vor Christus Wein angebaut. Südtirol gehört daher zu den ältesten Weinkulturen Europas. Auf 150 Kilometern gibt es heute 76 Kellereien, die die köstlichen Trauben zu unverkennbaren Weinen verarbeiten. Von 200 bis auf 1.000 Metern Meereshöhe wachsen Lagrein, Gewürztraminer und Vernatsch genauso gut wie Weiß- und Blauburgunder. Schade, dass Jogis Jungs für die Zeit des Trainingslagers Trinkverbot haben. Probieren lohnt sich nämlich immer!

#ZSMMN die Natur erkunden

Vor acht Jahren warf es Thomas Müller auf einer Regenerations-Ausfahrt gleich mal vom Mountainbike. Dabei ist das Wander- und Radnetzwerk in Südtirols Süden stets einwandfrei präpariert. Mit dem Mountainbike kann man hier nicht nur Trails erkunden, sondern auch gemütlich zum nächsten Badesee, der nächsten Kletterroute oder einer Bergwanderung radeln. Nicht umsonst hat sich die Nationalelf ihre Fahrräder auch für dieses Trainingslager bereits reserviert.

© Helmuth Rier

#ZSMMN durchatmen

Ein Trainingslager fernab der Zivilisation, mitten im Wald und mit sauberer Luft. Wo hat man das schon? Orte wie diese sind in Südtirol keine Seltenheit, denn die Natur hat hier immer noch Überhand. Deshalb zahlt es sich aus, mit offenen Augen durch die Gegend zu wandern, einfach mal inne zu halten und einen tiefen Atemzug zu nehmen.

#ZSMMN genießen

Kulinarisch wird das kleine Land im Norden Italiens den einen oder anderen durchtrainierten Fußballspieler bestimmt zum Nachschlagen animieren. Hier treffen nicht nur zwei Sprachgruppen aufeinander, sondern zwei ganze Kulturen. Eine Begegnung, die auf den Tellern Einzigartiges entstehen lässt. Knödel, Schluzer und Apfelstrudel treffen auf Pizza, Pasta und eingelegtes Gemüse. Die Qual der Wahl!

#ZSMMN in der Zeit reisen

Wer auf der Weinstraße unterwegs ist, reist in der Zeit. 16 kleine Weinorte reihen sich hier aneinander und überbieten sich selbst mit architektonischen, kulinarischen und kulturellen Augenweiden. Jedes einzelne von ihnen trumpft mit eigenem Charme und eigenen Traditionen auf und erzählt auf eine ganz eigene Weise die Geschichte unseres Landes. Da kann man doch nur hoffen, dass Jogis Jungs in den nächsten 14 Tagen auch einmal frei vom Training kriegen.

Text von Lisa Maria Kager

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