Südtirol
Innenaufnahme Pfarrkirche Tramin

So 01.03.2020

Kathedrale der Klänge

Am Sonntag, 1. März um 19.30 Uhr erklingt in der Pfarrkirche Tramin Sakralmusik für 13 Blechbläser, Orgel und Pauken. Das große Bozner Blechbläserensemble und der Organist Josef Piras bieten unter der Gesamtleitung von Gottfried Veit mehrchörige Kompositionen dar.

Da die vorhergegangenen Konzerte mit dem Titel „Kathedrale der Klänge“ größtenteils mehrchörige Werke venezianischer Meister beinhalteten, so soll die gleichnamige Veranstaltung des heurigen Jahres aufzeigen, dass es auch zahlreiche Kompositionen dieser Gattung nichtvenezianischer Komponisten gibt.

Den Anfang dieser Musikgattung macht heuer die doppelchörige „Canzone“ des romantischen Komponisten Otto Nicolai, der sich mit diesem Werk sozusagen „im alten Stil“ übte. Gleich vier Instrumentalchöre stellt der an der Schnittstelle der Renaissance zur Barockzeit wirkende Tonmeister Lodovico da Viadana in seinem „Magnificat Sexti Toni“ gegenüber. Nicht weniger als acht tiefe Stimmen teilt Heinrich Schütz in seinem „Dialog“ auf zwei Chöre auf. Sicherlich eines der jüngsten Werke mehrchöriger Manufaktur ist die „Canzona da sonare“ zu vier Chören von Gottfried Veit. Außergewöhnlich virtuos stellt Johann Pachelbel in seiner Motette „Jauchzet dem Herrn“ zwei Chorgruppen einander gegenüber. Besonders eindrucksvoll und ebenso farbenreich wirkt hingegen das „Laudamus“ von Carl Fasch, das hier von drei Blechbläserchören, Orgel, Pauken sowie einer Solotrompete dargestellt wird. Im „Herr Gott, dich loben wir“ des eher unbekannten deutschen Komponisten Hieronymus Praetorius kommen sogar vier Instrumentalchöre, sowohl im Monolog als auch im Dialog, zum Einsatz. Die Orgel, die nicht selten als die „Königin der Musikinstrumente“ apostrophiert wird, ist diesmal mit dem „Präludium in Es-Dur“ von Johann Sebastian Bach vertreten. Das gesamte Blechbläserensemble eröffnet hingegen das Konzert mit einer „Fanfare“ des bekannten tschechischen Komponisten Bedřich Smetana. Typische Blechbläsermusik stellt auch die „Sonata a 7“ für vier Trompeten, drei Posaunen und Orgel von Johann Heinrich Schmelzer dar, der kompositorisch die Blechbläser immer wieder mit arteigener Musik bedachte. Ähnliches kann auch vom englischen Barockkomponisten Jeremiah Clarke und seinem Musikstück „Trumpet Voluntary“ gesagt werden. Nicht nur an faszinierender Klangpracht, sondern auch an musikalischer Inspiration reich ist die Krönungsmotette „Zodak, der Priester“ des berühmten Barockmeisters Georg Friedrich Händel. In voller Besetzung spielt das Große Bozner Blechbläserensemble zudem die fast völlig unbekannte „Festmusik“ von Richard Wagner sowie das Hauptthema aus den „Nimrod-Variationen“ des bekannten britischen Komponisten Edward Elgar.

Hier finden sie das vollständige Pdf zum herunterladen: Programm_Kathderale der Klänge

Ausführende:

Karl Hanspeter, Günther Graber, Meinhard Windisch, Evi Sanoll (Trompete)

Egon Lardschneider, Sabrina Gasser, Hannes Wisthaler, Arnold Leimgruber (Horn)

Jonas Holzknecht, Lorenz Mahlknecht, Dieter Viehweider, Joachim Unterholzner (Posaune)

Matthias Baumann (Basstuba)

Helmut Valersi (Pauken)

 

Freiwillige Spenden sind erbeten und gehen an die Caritas und den bäuerlichen Notstandsfonds

Weitere Informationen:
info@tramin.marketing
Tel. +39 0471097974

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