Kinder Egetmann in Tramin am Faschingsdienstag

Der Traminer Egetmann-Umzug gehört zu den ältesten und lebendigsten Faschingsbräuchen, die sich in Tirol erhalten haben. 1591 wird der Umzug erstmals erwähnt. Dieses Jahr gehört der Egetmann-Umzug wieder den Kindern.

Kinder Egetamann Tramin

Kinder Egetmann in Tramin an der Südtiroler Weinstraße.

 

Die Traminer Kinder verkleiden sich nicht als Superman, Prinzessin oder Schlumpf, sondern wie die Großen als Waschweib, Müller, Pfannenflicker und Schnappvieh (auch “Wudelen” genannt). Heuer, 2018, werden die Kleinen wieder die großen Stars dieser Faschingstradition sein.


Beschreiben, zwecklos – Erleben, ein Muss!

Eine Beschreibung des Egetmann Umzugs ist sinnlos, man muss ihn erleben! Nur wenn man das Rattern und Hämmern, Rasseln und Klingen, das Singen, Johlen und Grölen selbst hört, der Geruch von Fisch und knatternden Motoren sowie gekochter Polenta und Omeletten in die Nase zieht und man die Akteure mit ihrer Passion, ihrem Übermut, ihrem Gewand und der „Kriegsbemalung“ mit den eigenen Augen sieht, kann man das Spektakel verstehen.

 

Jeden Faschingsdienstag,
an ungeraden der traditionelle Egetmann-Umzug,
an geraden Jahren Kinder-Egetmann.

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