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Titelbild

Zeittafel

Daten zur Geschichte von Tramin

aus den Bereichen Kultur und Kunst, politische Verwaltung, besondere Ereignisse (Zusammengestellt von Dr. Roland Zwerger)

 

2. Jtsd.v.Chr.

Menhir (kelt. „langer Stein“) von Rungg, gefunden um 1880, ausgestellt im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck

1./2.Jhdt.n.Chr.

Marmorkopf eines Jünglings, ausgegraben 1988 im Hof des Pfarrwidums,

 

Original im Museum für Archäologie in Bozen, Kopie im Dorfmuseum

 

Verschiedene Keramik- und Münzfunde aus der Römerzeit

1084-1106

Bischof Adalbero von Trient schenkt dem Wallfahrtsort St. Romedius einen Grundzins aus Tramin

1145

Bischof Altmann von Trient schenkt dem Kloster St. Michael a.d.Etsch einen Hof in Tramin

1181

Graf Heinrich von Eppan übergibt dem Bischof Salomo von Trient zwei Höfe in Tramin

1213

Erster Gastaldio (Richter und Verwaltungsbeamter) in Tramin genannt

1214

Vertrag über Bau der Burg auf Kastelaz zwischen Bischof Friedrich von Trient und den Bewohnern von Tramin. Darin St.Jakobus-Kirche erwähnt

1220-1230

Romanische Fresken „Bestiarien“ von St. Jakob

1230

St. Quiricus-Kirche (später Pfarrkirche) erstmals erwähnt

1260

St. Mauritius Kirche in Söll erhält Stiftungen

1276

St. Valentins Kirche erwähnt

1277/78

Burg auf Kastelaz im Krieg zwischen Bischof Heinrich von Trient und Graf Meinhard von Tirol zerstört

1282

König Rudolf von Habsburg spricht dem Bischof von Trient Tramin ab und übergibt es dem Grafen Meinhard II. von Tirol. Tirols Herrschaft dauert aber wohl nur weinige Jahrzehnte

1334

3 Altäre in der Kirche werden geweiht

1400

Einweihung der erneuerten Kirche (heutiges Presbyterium)

1407-1430

Erneutes „Tiroler Intermezzo“

1414

Papst Johannes XXIII. der später vom Konzil in Konstanz abgesetzt wird, kommt auf der Reise dorthin durch Tramin, das wahrscheinlich durch ihn kirchlich von Kaltern abgetrennt und selbstständige Pfarrei wird

1441

Maler Ambrosius (Gander) vollendet die gotischen Fresken von St. Jakob

1451

Bischof Georg bestätigt Traminern das Recht, selbst ihren Pfarrer zu wählen (gemeinsam mit Kurtatschern)

1466

Bauvertrag für den Kirchturm mit Hans Feurs Parlier Barthlmä auch für den Meister selbst

1467

Bauvertrag für Kirchturm mit Barthlmä und Greggori

1470

St. Mauritius in Söll wird gotisch umgebaut (Jahrzahl an Fenster)

1487

Gotische Monstranz von Meister Christoph von Brixen

1492

Datierte Evangelien in Turmkugel deuten Bauabschluss an

1498

Erstmals Bürgermeister von Tramin genannt (Hans Hafner)

1508

Glocke von St. Valentin, älteste in Tramin

1513

Glocke von St. Jakob (kaputt gegangen 1995 und geschweißt) von Franz und Gregor Laiminger (alias Löffler, siehe 1527)

1513-1515

Kurtatsch wird kirchlich von Tramin gelöst und selbständige Pfarrei

1517

Zinsregister des wohl viel älteren Heilig-Geist und Josephi-Spitals

1525

Die Traminer verhalten sich im Bauernkrieg ruhig

1527-1529

Umbau des Hauses von Ulrich Perkhammer (später) durch Meister Bastian vom Comer See (Vertrag 1527, Inschrift 15VP29)

1527-1535

Franz und Alexander Löffler, die auch zu den bedeutendsten Geschütz-Gießern ihrer Zeit gehören (Alexander fällt als solcher in Ungarn), unterhalten in Tramin eine Glockengießerei und beliefern viele Kirchen im heutigen Südtirol und Trentino

1546

Kachelofen mit Argonauten-Sage von Barthlmä Dill Riemenschneider für Langenmantel-Haus (Teile davon im Victoria und Albert Museum in London)

1939

8 Traminer sind wegen politischer Vergehen nach Süditalien und auf Inseln verbannt

1939-1945

Ein Viertel der Traminer wandert infolge der Option aus oder ist zur deutschen Wehrmacht eingezogen

1939-1945

112 Traminer haben im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren oder sind vermisst

1943

Tramin gehört unter deutscher Besatzung zum Präfekturbereich Bozen

1948

Tramin wird mit dem Unterland der Provinz Bozen zugeteilt

1949

Das Dekanat Tramin wird errichtet (bestand schon im 16. Jahrhundert)

1957

Straßennamen aus faschistischer Zeit werden abgeschafft

1958

Provokation durch Neofaschisten vor Wahlen

1958

Die Bürgerkapelle besucht zum ersten Mal Mindelheim, die Freundschaft mit der Stadtkapelle wird 1994 zur Partnerschaft zwischen den Gemeinden

1959

1. Traminer Obstgenossenschaft (ETOG) gegründet, später in EOFRUT umbenannt

1959

Schützenkompanie Tramin wieder gegründet

1960

Gefallenendenkmal am Rathausplatz wird errichtet

1961

Sprengstoffanschläge und als Folge lange Haftstrafen für mehrere Traminer

1964

Die Weinstraße wird vollendet

1964

Tramin kommt infolge Neuregelung zur Diözese Bozen-Brixen

1965

Das St. Anna Heim (Altenheim) wird eröffnet

1969

Das Pfarrheim wird fertig gestellt

1969

Partnerschaft zwischen Südtiroler und Deutscher Weinstraße

1973

Das öffentliche Schwimmbad wird eröffnet

1973

Miniaturgolf-Europameisterschaften in Tramin

1974

Mindelheimer Straße offiziell eröffnet

1974

Tramin wird Partnergemeinde der Stadt Urberach – Rödermark

1976

1. Internationale Gewürztraminer Vergleichsverkostung

1978

Rungg kommt von Kurtatsch zur Gemeinde Tramin (Grenz-Änderungen bis 1990)

1978

Neue Sportanlagen eröffnet

1980

Einweihung des schon 1978 bezogenen Hauses der Bürgerkapelle und Feuerwehr

1980

Einweihung der Mittelschule „Rudolf Riedl“

1980

Die Apotheke wird eröffnet

1980

Der Verein für Kultur- und Heimatpflege wird gegründet

1985

Die Südtiroler Landessparkasse bezieht das anstelle der abgebrochenen „Casa del Littorio“ (Faschisten-Haus) errichtete Gebäude am Rathausplatz

1986

Der Höllentalbach zerstört im Juni Schwimmbad und Sportanlagen, verwüstet  Kellereigenossenschaft, Privathäuser, Weingüter und Obstwiesen

1988

Das Dorfmuseum wird eröffnet

1989

Wiedererrichtete Fußball- und Tennisplätze werden übergeben

1991

Das Traminer Dorfblatt erscheint zum ersten Mal

1992

Das neue Sport- und Erlebnisbad wird eröffnet

1993

Bürgerhaus nach Plänen von Arch. Wilfried Moroder wird eröffnet

1994

Offizielle Partnerschaft zwischen Marktgemeinde Tramin und Stadt Mindelheim

1996

Übergemeindliche Kläranlage nimmt Betrieb auf

1998

Erste Weiterbildungsveranstaltung im vom Land Südtirol renovierten und angemieteten Schloß Rechtenthal

1998

Partnerschschaft zwischen Marktgemeinde Tramin und Stadt Schwaz/Tirol

1999

Der neue Kindergarten wird bezogen

2000Europäischer Imkerkongress in Tramin 
2001Kirchensteig nach St. Jakob wird feierlich eingeweiht 
2004 Raiffeisen-Mehrzweck-Turnhalle wird eröffnet
2005Das neue Alten- und Pflegeheim St. Anna wird nach Sanierung eingeweiht. 
2005 Die neue Grund- und Musikschule Tramin wird nach größeren Umbauarbeiten und Erweiterungen eingeweiht. 

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Auskunft und Informationen rund um Ihren Urlaub in Tramin: Tourismusverein Tramin / Raiffeisen an der Südtiroler Weinstraße
Tel. +39 0471 860 131 - Fax +39 0471 860 820 - info@tramin.com - www.tramin.com - Kontakt - MwSt. Nr. 01182420214

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